Elektrogrill oder Gasgrill

Die Grillsaison steht vor der Tür und es stellt sich die Frage, ob ein Gasgrill oder Elektrogrill zum Einsatz kommt. Der nachstehende Artikel zeigt die Vorzüge des jeweiligen Grillgeräts und gibt Auskunft über Handhabung, Flexibilität, Rauchentwicklung, Temperaturregelung sowie Grillergebnisse.

Der Elektrogrill: Sicher, schnell und sauber

Der Elektrogrill ist für alle, die ungern mit Asche und Kohle arbeiten, eine saubere Alternative. Bei dieser Grillart entsteht kein Rauch und auf die Luftzufuhr muss nicht geachtet werden. Bei einem Elektrogrill kann die Temperatur genau eingestellt werden, was für Grillanfänger vorteilhaft ist. Allerdings ist zu beachten, dass der Elektrogrill nicht flexibel einsetzbar ist, denn er funktioniert nur mit einer Steckdose. Wer schnell das Grillgut genießen möchte, findet im Elektrogrill eine gute Variante, denn er ist bereits nach fünf Minuten einsatzbereit. Der Elektrogrill kann fast uneingeschränkt eingesetzt werden und auf einer Grillparty ebenso wie im kleinen Kreis gute Dienste leisten. Elektrogrills sind einfach zu handhaben und das Grillgut ist schmackhaft. Wer beim Grillen auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit einem Elektrogrill gut bedient. Bei einem Elektrogrill ist darauf zu achten, dass eine möglichst hohe Heizkapazität gewährleistet ist. Weist der Elektrogrill eine zu geringe Leistung auf, gelingt das Grillgut kaum und hat einen trockenen Geschmack. Elektrogrills zeichnen sich dadurch aus, dass austretende Marinaden oder Fleischfette in geringem Maße auf die Heizelemente gelangen, weshalb die Elektromethode gesundheitlich verträglich ist. Allerdings ist die Reinigung ein wenig aufwendiger. Der Vorteil eines Elektrogrills liegt darin, dass er Nässe und Regen trotzt und auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden kann. Ein Elektrogrill ist einfach zu nutzen, liefert saubere Grillergebnisse, riecht kaum und ist ein treuer Gefährte beim heimischen Grillen.

Der Gasgrill: Unabhängig und leicht regulierbar

Der Gasgrill zeichnet sich dadurch aus, dass er schnell einsatzbereit ist, denn er reduziert die Vorheizzeit auf ein Mindestmaß. Zudem ist die Temperatur einfach per Drehknopf regulierbar. Ablagerungen auf dem Grillgut entstehen kaum, weshalb der Gasgrill gesundheitlich unbedenkliche Ergebnisse liefert, da keine krebserregenden Substanzen gebildet werden. Der Grillmeister sollte immer die Gaszufuhr im Auge behalten, da falsch montierte oder undichte Leitungen Unfälle verursachen können. Laut den Experten von www.gasgrilltests.de haben Gasgrills aber noch weitere Vorteile: Der Gasgrill macht unabhängig vom elektrischen Strom, sodass auch in freier Natur gegrillt werden kann. Da der Gasgrill an ein mit Propangas befülltes Behältnis angeschlossen wird, zeigt sich bei dieser Grillart eine fast unmerkliche Rauchentwicklung. Einen kleinen Nachteil verbucht der Gasgrill, denn Grillmeister fühlen sich eher wie am Herd als an der Feuerstelle. Der Gasgrill ist bedienerfreundlich und bietet eine gleichmäßige Wärmeentwicklung, was die Grillgutzubereitung vereinfacht. Der Gasgrill vereint geringe Rauchentwicklung mit guter Temperatursteuerung und einer einfachen Reinigung.

Individuelle Anforderungen bestimmen das Grillgerät

Es hängt davon ab, für wen, warum und wo der Grill genutzt werden soll. Der Elektrogrill ist immer von Strom abhängig, kann aber auch in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen. Der Gasgrill sorgt dafür, dass überall gegrillt werden kann, außer im Innenbereich. Zudem erfordert der Gasgrill mehr Umsicht vom Grillmeister. Beide Grillgeräte weisen sich durch eine geringe Vorlaufzeit aus und sind einfach zu bedienen. Die Rauch- und Geruchsbildung sind bei beiden Varianten gering und die Temperatur ist einfach zu regulieren.